Oskar Stock las vorwiegend aus seinem neuen Buch „Frech wie Oskar“ vor und wurde musikalisch von Michaela auf dem Akkordeon begleitet. Er verstand es von Anbeginn, seine Zuhörer zu begeistern. Man merkte dem Verse schmiedenden Buchautor an, dass seine Reime und Gedichte von Herzen kommen. Sie erzählten unter anderem vom Fensterln eines jungen Burschen, der versehentlich eine alte Tante küsst, dem unliebsamen Hoseneinkauf eines Mannes, der am Ende wieder seine alte Hose mit Loch anzieht, und einer Hochzeitsnacht, die wegen verschlossener Türen nicht den erwünschten Erfolg erbringt. Stocks Gedichte waren aus dem Leben gegriffen, und auch seine lyrischen und besinnlichen Verse hatten Ausdruckskraft und regten zum Nachdenken an. Die Musikantin Michaela, Betreuungsassistentin im Haus, passte sich mit ihren Melodien und flotten Klängen ausgezeichnet der Thematik von Stocks Gedichten an. Das Publikum war amüsiert und begeistert zugleich, weshalb die Beiden mit einem tosenden Applaus verabschiedet wurden.
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